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Welche Schlauchart soll ich wählen?

Welche Schlauchart soll ich wählen?

Die richtige Auswahl eines Schlauches ist entscheidend beim Pumpen, für Hydranten und für den Brandschutz, da sie einen ungestörten und effizienten Wassertransport gewährleistet. An zweiter Stelle steht die Materialqualität und die Festlegung des Durchmessers, denn diese beeinflussen direkt den Volumenstrom und die Wassermenge.

Bei der Bestimmung des Schlauchs ist es grundlegend, über den Einsatzbereich zu entscheiden. Wenn man den Schlauch für eine Pumpe einsetzen möchte, unterscheidet man Saug- und Druckseite. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns explizit auf die Druckseite sowie auf Fälle, in denen der Schlauch für einen Hydranten oder für Brandschutzzwecke benötigt wird.

Für die Druckseite werden Flachschläuche verwendet, wobei der erste Schritt darin besteht, den Durchmesser auszuwählen und den Verbindungstyp festzulegen. Schläuche können mit Armaturen (montiert) oder ohne Armaturen (unmontiert) geliefert werden. Bei montierten Schläuchen wird am häufigsten die Storz-Kupplung verwendet, im allgemeinen Sprachgebrauch auch „zangenförmige Schnellkupplung“.

Beim Schlauch gibt der Durchmesser immer den Innen-Durchmesser (in mm) an, der oft auch in Zoll (inch) angegeben wird.

Ø 25 mm – 1 Zoll

Ø 52 mm – 2 Zoll

Ø 75 mm – 3 Zoll

Ø 100/102 mm – 4 Zoll

Ø 110 mm – 4,5 Zoll

Ø 150 mm – 6 Zoll

Geflochtene Flachschläuche können ein Innenmaterial aus Gummi (EPDM) oder aus Kunststoff (PU) bzw. Silikon haben. Dies ist ein besonders wichtiger Teil des Schlauchs, da er die Druckbeständigkeit sicherstellt.

Der äußere Überzug besteht gewöhnlich aus gewebten Fasern aus Kunststoffgranulat oder es wird eine Gummi-/PVC-Außenschicht angewendet. Letztere Variante ist zwar teurer, aber deutlich robuster und wird deshalb häufig für den Außeneinsatz in der Landwirtschaft empfohlen. Zudem sind diese Varianten beständig gegenüber Chemikalien und Öl.